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Anpassung an den Klimawandel

Anpassung an die globale Erwärmung hat das Ziel, sich mit den aufgrund der globalen Erwärmung bereits eingetretenen Änderungen des Klimas zu arrangieren und auf zu erwartende Änderungen so einzustellen, dass zukünftige Schäden so weit wie möglich vermieden werden können oder auch Chancen, wo sie entstehen, genutzt werden. Die Anpassung kann „entweder reaktiv oder proaktiv (vorsorgend) erfolgen und betrifft sowohl soziale als auch natürliche Systeme“. Man spricht auch von der Anpassung (oder Adaptation) an den Klimawandel oder kurz von Klimaanpassung.

Der Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) definiert Anpassung an den Klimawandel als „Initiativen und Maßnahmen, um die Empfindlichkeit natürlicher und menschlicher Systeme gegenüber tatsächlichen oder erwarteten Auswirkungen der Klimaänderung zu verringern“. Die Anpassungsfähigkeit („adaptive capacity“) eines Landes oder einer Gesellschaft hängt von verschiedensten Parametern ab, beispielsweise vom Entwicklungsstand und der ökonomischen Leistungsfähigkeit, vom Wissen über die zu erwartenden Auswirkungen des Klimawandels.

Das Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung (KomPass) hat es sich zur Aufgabe gemacht, Anpassung an den Klimawandel in Deutschland und Europa voranzutreiben. Dabei werden zukunftsfähige Wege aufgezeigt und Anstöße gegeben für die Entwicklung einer an den Klimawandel angepassten Gesellschaft und Umwelt.

Klimaanpassung Bundesumweltamt

Klimaschutz Bundesministerium für Umweltschutz, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Land Brandenburg:

2008: Maßnahmenkatalog zum Klimaschutz und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels“ beschlossen

2011: Bestätigung im Bericht an den Landtag zur Umsetzung des Maßnahmenkatalogs zum Klimaschutz und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels

In Brandenburg werden alle Anpassungsmaßnahmen in die Arbeit der fachlich zuständigen oberen Landesbehörden und Fachministerien integriert. Sie werden nicht unter einem Label wie z. B. „Anpassung an die Folgen des Klimawandels“ neu zugeordnet oder einer neu zu schaffenden Instanz unterstellt. Das Landesamt für Umwelt Brandenburg baut seit Januar 2016 ein Indikatorensystem zum Monitoring des Klimawandels und seiner Folgen auf. Bisher werden die Themenfelder der Umwelt- und der Gesundheitspolitik erfasst.

PIK Report - Brandenburgstudie

Regionalstudie

Positionspapier des Deutschen Städtetages

Projekt KoBe des Umweltbundesamtes

Kommunen befähigen, die Anpassung an den Klimawandel systematisch anzugehen (KoBe)

Das Forschungsvorhaben befasste sich mit der Fragestellung, welche Faktoren und Bedingungen die Anpassungskapazität von Kommunen in Deutschland maßgeblich beeinflussen. Dazu wurden im Projekt empirische Befragungen mit kleineren und mittleren Kommunen wie auch eine Fachworkshopreihe mit insgesamt elf Kommunen durchgeführt. Darunter auch die Stadt Frankfurt (Oder). Vor diesem Hintergrund erarbeitete das Projekt Vorschläge und Unterstützungsangebote zum systematischen Aufbau von Kapazitäten zur Anpassung an den Klimawandel auf lokaler Ebene. Insbesondere die Stärkung institutioneller Faktoren, die die Fähigkeit einer Kommune beeinflussen, sich organisatorisch, prozedural und fachlich-strategisch auf die Folgewirkungen des Klimawandels adäquat einzustellen, erweisen sich hier als ein wichtiger Baustein für Unterstützungsansätze.

Hier geht es zur Studie (Stand 2016)

Kommunalprofil der Stadt Frankfurt (Oder)